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Werner Heisenberg leistete Pionierarbeit

In der modernen Physik leistete Werner Heisenberg wahre Pionierarbeit. Mit den größten Wissenschaftlern seiner Zeit diskutierte und forschte der Physiker gemeinsam. Seine Mitstreiter waren unter anderem Max Planck, Erwin Rudolf Josef Alexander Schrödinger, Wolfgang Pauli und Albert Einstein, die sich alle mit der Quantenphysik beschäftigten. Den Nobelpreis für Physik erhielt Werner Heisenberg bereits im Jahr 1933 für seine fundamentalen Ausführungen zur Quantenmechanik, damals war er gerade einmal 32 Jahre alt.

Selbst unter dem Regime der Nationalsozialisten forschte Werner Heisenberg weiter, wobei er auch als Wissenschaftler weiterhin arbeitete. Sogar bei der Entwicklung der Atombombe ist seine Tätigkeit nicht ganz unumstritten. Werner Heisenberg setzte bedeutende Meilensteine in der Quantenphysik und zählt zu den Pionieren des 20. Jahrhunderts.

Er baute die Idee von Max Planck weiter aus, die von den kleinsten unteilbaren Energiepaketen handelte. Werner Heisenberg konnte die schier unlöslichen Widersprüchlichkeiten mit seiner so bezeichneten Matrizenmechanik beseitigen. Er prägte das neue physikalische Weltbild dieses Jahrhunderts. Auf seinen Forschungen aufbauend, konnte die Entwicklung einen bedeutenden Fortschritt unternehmen. Aufgrund seiner Untersuchungen, konnten die theoretischen Fundamente für die heutige Telekommunikation, Laser, Transistoren und die Chips für Computer geschaffen werden.

Die Heisenbergische Unschärferelation

Die Unschärferelation oder auch Unbestimmtheitsrelation genannt, versetzte viele der Fachkollegen in ungeahntes Erstaunen. So etwas hatte es bisher noch nicht in der Physik gegeben, es konnte nichts vorher gesagt werden. Nach der Heisenbergischen Unschärferelation können ganz spezielle Merkmale eines Teilchens im Grundsatz nicht mehr zur gleichen Zeit exakt bestimmt werden. So können zum Beispiel nicht mehr der genaue Ort oder auch die akkurate Geschwindigkeit gleichzeitig bestimmt werden.

Nach Heisenbergs Ausführungen, die einen komplett neuen Ansatz hatten, ist diese bereits durch den  Experimentator bedingt. Denn in diesem wird schon während der Untersuchung der kleinsten Elementarteilchen die eigene Messung beeinträchtigt. Zwar sind diese Abweichungen nur äußerst gering, allerdings wurde den Wissenschaftlern somit klar, dass man die vollkommene Berechnung der gesamten Bestandteile der Natur nicht mehr exakt bestimmen konnte. Am Anfang konnten oder wollten viele der Physiker nicht an die Unschärferelation glauben, sie hegten dagegen einen regelrechten Widerwillen. Sogar Albert Einstein konnte am Anfang nicht daran  glauben, er akzeptierte dieses Prinzip der Nichtberechenbarkeit der Unmöglichkeiten erst sehr spät.

Werner Heisenberg in seiner Jugend

Bereits in seiner Kinder- und Jugendzeit war Werner Heisenberg besonders ehrgeizig, er erforschte schon viele Dinge. Sein Vater August Heisenberg war ein Professor in Würzburg an der Universität für Mittel- und Neugriechische Philologie. Seine Mutter war die Tochter eines Rektors. Werner Heisenberg besuchte das Maximilian-Gymnasium in München und bekam immer die besten Beurteilungen von seinen Lehrern. So wurde er als ein selbstbewusster und ordentlicher Schüler genannt, der stets bestrebt war, die besten Ergebnisse zu erzielen.

Das Abitur bestand Werner Heisenberg mit Auszeichnung und auch als Student glänzte er mit hervorragenden Leistungen. Bereits in seinem fünften Semester machte er in der Fachwelt auf sich aufmerksam und verschaffte sich einen guten Ruf. Er studierte unter anderem in Kopenhagen bei Nils Bohr. Dort erhielt Heisenberg ein Stipendiat des Instituts für die theoretische Physik. Später zog es ihn dann nach Leipzig an die Universität für die theoretische Physik, wo er einen Lehrstuhl erhielt.